Meine Fehlgeburt

Es war Donnerstag. Ich lag auf diesem Stuhl, auf dem ich schon so oft lag. Hier war ich doch als ich mit meiner Tochter schwanger war, das war doch ein Erfolgsstuhl. Bitte, bitte, lass alles gut sein. Zwei Tage nachdem festgestellt wurde, dass ich ein Hämatom hatte, habe ich stärkere Blutungen bekommen. Es war eine hellrote, periodenstarke Blutung. Ich wusste, dass das nicht gut war. Und so lag ich da und starrte auf den Monitor. Es dauert nur ein paar Sekunden und ich habe selbst gesehen, dass da nichts mehr war, keine Fruchthöhle. Sie war weg. Gleichzeitig habe ich aus dem Blickwinkel gesehen, wie die Ärztin langsam den Kopf schüttelte und ich lag da auf diesem Stuhl und mir liefen die Tränen. Links und rechts liefen mir einfach die Tränen runterDas war doch eigentlich ein Erfolgsstuhl. Hier bin ich doch immer bei der Schwangerschaft mit meiner Tochter gelegen und jetzt ist es mein Schicksalsstuhl?Noch als ich da lag, hat die Ärztin angefangen, über Ausschabung zu sprechen. Ich soll noch heute ins Krankenhaus fahren, sie gibt mir eine Einweisung, ich bekomme eine Vollnarkose, danach gibt es keine Blutungen mehr usw. Ich hörte das alles, wie durch Watte. Es war jetzt ca. 12 Uhr, wie soll ich jetzt zur Ausschabung fahren, ich möchte das nicht, ich möchte nach Hause, einfach nach Hause.

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Kinder: Ronja

Ich habe mich für eine Wehenbegleitung entschieden, weil ...
.... ich die individuelle und persönliche Begleitung meiner Hebamme vor der Geburt sehr gut fand und ich mir eine solche Unterstützung auch bei der Geburt gewünscht habe.

Weiterlesen: Wehenbegleitung Anna